Do Magdalenki i tzw. rozmów okrągłego stołu żydokomuna nie zaprosiła emigrantów politycznych...
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Blog > Komentarze do wpisu
April 1984, w Niemczech emigranci Solidarności nie mają ani kursów języka, ani prawa do pracy

po kilkunastu miesiącach przebywania w Niemczech emigranci Solidarności nie mają ani kursów języka, ani prawa do pracy

tu: prośba do burmistrza Frankfurtu nad Menem o pomoc w otrzymaniu PRAWA DO PRACY

sowa.blogg.de archiv, off-line:  Mittwoch, 16.03.2005

 

emigranci Solidarności bez kursu języka i bez prawa do pracy w RFN


Exil - 2. - Polonia - 23. - Wissen – 57.



tu: prośba do burmistrza Frankfurtu nad Menem o pomoc w otrzymaniu PRAWA DO PRACY (po kilkunastu miesiącach cierpliwego oczekiwania)

Übersetzung aus der polnischen Sprache

An den Bürgermeister
Der Stadt Frankfurt am Main
Herrn Dr. Walter Wallmann

Frankfurt, 6 April 1984

Betr.: Hilfe für polnische Flüchtlinge

Wir sind Funktionäre der Gewerkschaft Solidarność, in Polen im Jahre 1981 interniert, nachdem der Kriegszustand ausgerufen wurde.

Im Jahre 1982 haben wir uns mit der Bitte an die Botschaft der BRD gewandt, uns die Möglichkeit zu gewähren, in Deutschland seßchaft zu werden.
Die Entscheidung, unsere Heimat zu verlassen, wurde dadurch in Erwägung gezogen, da wir weitere Repressalien der kommunistischen Machthaber in Polen.
Im Anschluß an die Einreisevisums (mit dem Vermärk: BMI § 22 AuslG.) erhielten wir ein Obdach in der Bundesrepublik.
Nach einiges Monaten des Wartens nach eine Wohnung, eine Arbeit und einen Kurs der deutschen Sprache haben wir uns mit dem Schreiben vom 21.04.1983 an Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister, gewandt, uns bei der Lösung der Probleme behilflich zu sein.

Nach weiteren Monaten, wir haben bereits jede Hoffnung auf ein geregeltes Leben in Deutschland aufgegeben, erhielten wir von Ihnen am 8.12.1983 ein Antwortschreiben.


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[...]
Wir möchten arbeiten, wir möchten uns in das Wirtschafts- und Kulturleben der BRD mithineinfügen. Wir kennen die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland, sie ist jedoch nicht der Grund unserer Sorgen, sondern die Schwierigkeiten seitens des Arbeitsämter, z.B.: die Ablehnung uns als Arbeitssuchende anzumelden, die Erteilung der Arbeitserlaubnisse, usw.

Deshalb wenden wir uns mit der herzlichen Bitte an Sie, uns bei der Beschaffung der Arbeitserlaubnisse behilflich zu sein.

Aus der großen Gruppe der polnischen Aussiedler (ehemalige Funktionäre der Unabhängigen Selbstbestimmenden Gewerkschaft „Solidarität“) sind wir in Frankfurt nur einpaar Personen, die sich in dieser schwierigen Lage befinden, deshalb bitten wir Sie, unser Anliegen, als Ausnahmefall und Individualfall zu betrachten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Kosiewski
Alfred Michalak
Artur Krupa
Jadwiga Krupa
Ewa Kosiewska
Zbigniew Długołęcki
Jan Olszewski

Staatl. geprüfter Dolmetscher
Jerzy Bielecki Fulda, 8. April 1984


ARCHIWUM SOLDARNOŚCI



środa, 16 marca 2005, kulturzentrum